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Tabelle
    S P
1.
HC Rödertal
22
44:0
2.
HSV Marienberg
22
34:10
3.
HC Salzland 06
22
30:14
4.
Aufbau Altenburg
22
30:14
5.
HV Chemnitz
22
27:17
6.
SV Union Halle II
22
21:23
7.
BSV 93 Magdeburg
22
19:25
8.
Niederndodeleben
22
18:26
9.
HSV Haldensleben
22
16:28
10.
TSG Calbe
22
15:29
11.
Sachsen Zwickau II
22
5:39
12.
TSV Gera-Zwötzen
22
5:39
 
Gesamthistorie
Gesamthistorie
 

Im Jahre 1922 wurde erstmals in der Saalestadt unter dem damaligen Männer-Turnverein „MTV 1861 Calbe/Saale“ eine Feldhandballmannschaft gebildet.

Männer-Turn-Verein von 1861

Emblem des Männer-Turn-Vereins von 1861 Calbe/Saale

(Elbe-Saale-Gau, Kreis IIIc)

 
 

In den Folgejahren bis zum Hitlerfaschismus, von 1907 bis 1933, nahm das Handballinteresse in Calbe weiteren Aufschwung, was die Aufstellung von Jugend- und weiteren Männermannschaften zur Folge hatte.

 
 
1. Jugend-Handballmannschaft 1928

1. Jugend-Handballmannschaft 1928 des MTV 1861 Calbe/Saale

v.l.n.r.:

Adolf Grimme, Karl Meinel, Herbert Mehnert, Adolf Schöne, H. Borsdorf, Ernst Hohmann, Karl Kebbel, Hans Meinel, Gerhard Müller, Otto Strutz und Erwin Richard

 
 

Nach Beendigung dieser für den Sport schwierigen Zeit konnte durch die Gründung der „BSG Fortschritt Calbe“ im Jahre 1946 und der „BSG Einheit Calbe“ im Jahre 1948 der Handballsport wieder aufleben.

 

Im Zuge der Neugründung der „BSG Stahl Calbe“ im Jahre 1952 entstand aufgrund der anhaltenden Erfolge im Erwachsenen- und Jugendbereich der Begriff „Handballhochburg Calbe“. Im gleichen Jahr wurde die Männermann-schaft DDR-Vizemeister und die Frauenmannschaft Kreismeister.

BSG Stahl Calbe

Emblem der Betriebssport- gemeinschaft Stahl Calbe

 
 
 

1. Frauen-mannschaft der "BSG Einheit Calbe", Kreismeister 1952

hintere Reihe v.l.n.r.:

Werner, Thäle, Specht, Böttcher und Mews

mittlere Reihe v.l.n.r.:

Hinne, Schöne und Götze

vordere Reihe v.l.n.r.:

Möhring, Röder und Schotte

Frauenmannschaft 1952
 
 

Das Jahr 1953 kann wohl als das erfolgreichste Jahr des Calbenser Feldhandballs beschrieben werden. Die erste Männermannschaft wurde dabei nicht nur DDR-Meister gegen Dynamo Halle, sondern holte zusätzlich auch den FDGB-Pokal gegen HC Empor Rostock in die Saalestadt. Im Folgejahr konnte gegen Dynamo Berlin erneut die DDR-Meisterschaft gefeiert werden.

 
 
Männermannschaft 1953

1.Männermannschaft der "BSG Stahl Calbe", DDR-Meister und FDGB-Pokal im Feldhandball 1953

hintere Reihe v.l.n.r.:

Walter Werkmeister, Trainer Hans Knuth, Werner Aßmann, Wolfgang Eisenhardt, Heinz Wenzel, Rudi Kosche, Heinz Haferburg, Kurt Hellming, Heinz Burau, Erich Kaatz, Rudi Siegel

vordere Reihe v.l.n.r.:

Walter Just, Helmuth Frömer, Erich Schlöcker, Ernst Napp, Wolfgang Körting

 
Urkunde DDR-Meister im Feldhandball 1953

Urkunde zum Titel des DDR-Meisters im Feldhandball der Männer in der Saison 1952/1953

 
 

Mit dem allmählichen Übergang zum Hallenhandball seit Beginn der 60er-Jahre wurde auch in Calbe nach umfangreichen Bauarbeiten am 07. Oktober 1965 die Sporthalle „Zuckerfabrik“ eingeweiht.

 
 
Bau der Sporthalle "Zuckerfabrik 1964
Bau der Sporthalle "Zuckerfabrik" 1964

Fotos von den Bauarbeiten zur Sporthalle "Zuckerfabrik" in Calbe im Jahr 1964

 
 

Im Zuge der Entwicklung des Breitensports in Calbe und der damit verbundenen Integration vieler Sportarten unter einem gemeinsamen Verein wurde Ende der 60er-Jahre die „Turn- und Sportgemeinschaft Calbe/Saale“ gegründet. Auch der bisher bestehende Handballverein „BSG Stahl Calbe“ wurde in die TSG eingegliedert.

 

Die Folgejahre brachten eine Reihe von Erfolgen mit sich: 1971 und 1988 stieg die erste Männermannschaft jeweils als Bezirksmeister Magdeburg in die DDR-Liga auf, ebenso schaffte die erste Frauenmannschaft 1977 den Titelgewinn und den damit verbunden Aufstieg. Im Jahr 1985 stiegen die TSG-Frauen dann sogar in die höchste Spielklasse der DDR, die DDR-Oberliga, auf.

 
 
Männermannschaft 1972

1. Männer, DDR-Liga 1971

hintere Reihe v.l.n.r.:

Harald Napp, Eberhard Figur, Betreuer Otto Häntsch, Otto Schneider, Gerd Kähler, Rudi Spengler, Friedhelm Kirst, Reiner Ernst, Betreuer Ernst Haase und Trainer Manfred Müller

vordere Reihe v.l.n.r.:

Manfred Seifert, Heinz Rasche, Günther Kebbel, Herbert Mertens und Axel Kuppe

1. Frauen, Bezirksmeister und Aufsteiger in die DDR-Liga 1977

hintere Reihe v.l.n.r.:

Trainer Kurt Marzinkowski, Petra Blöhm,Doris Weinberger, Silvia Webel, Bärbel Simon, Doris Wartmann, Martina Schnürpel, Brigitte Seifert und Dorle Hädecke

vordere Reihe v.l.n.r.:

Gudrun Wagner und Bettina Doll

Frauenmannschaft 1977
Frauenmannschaft 1987

1. Frauen, DDR-Liga 1987

hintere Reihe v.l.n.r.:

Physiotherapeutin Jenny Rink, Heike Falke, Cornelia Papke, Katrin Kaina, Sigrun Blöhm, Marina Sroka, Doris Weinberger, Martina Schnürpel und Trainer Manfred Müller

mittlere Reihe v.l.n.r.:

Elke Kubbe, Anett Grohe, Ute Czech, Birgit Elze und Ines Hanemann

vordere Reihe v.l.n.r.:

Heike Knappe, Birgit Herzog und Wiltrud Krüger

1. Männer, DDR-Liga 1989

hintere Reihe v.l.n.r.:

Betreuer Peter Kitzing, Frieder Kreisel, Frank Mannsfeld, Gunnar Lehmann, Thomas Elbe, KLaus Naumann, Jürgen Rödel, Harald Meier und Trainer Manfred Seifert

vordere Reihe v.l.n.r.:

Hartmut Doll, Udo Fritz, Eckhard Rätzel, Heiko Bastian, Thomas Müller, Otto Schneider, Andreas Heicher und Thoralf Buhrau

Männermannschaft 1989
 
 

Auch die jüngere Geschichte der Handballabteilung der TSG Calbe nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 offenbart weitere ausgewählte Höhepunkte. 1991 wurde das Männerteam Landespokalsieger, 1992 erreichte die Frauenmannschaft den Landesmeistertitel und gleichsam den Aufstieg in die Regionalliga, in den Jahren 1999, 2009 und 2010 konnte das Frauenteam gleich dreimal den Landespokal Sachsen-Anhalt in die Saalestadt holen. Durch das Erreichen des Vize-Landesmeistertitels in der Oberliga Sachsen-Anhalt der Frauen konnte  man weiterhin im Jahre 2010 den Aufstieg in die neugegründete Mitteldeutsche Oberliga feiern.

 
 
Frauenmannschaft 1999 Frauenmannschaft 2009 Frauenmannschaft 2010

1. Frauenmannschaft, Landespokalsieger 1999

1. Frauenmannschaft, Landespokalsieger 2009

1. Frauenmannschaft, Landespokalsieger 2010

 
 

Im August 1995 wurde die auf dem Calbenser Anger neugebaute Heger-Sporthalle feierlich eröffnet.

 
 
Heger-Sporthalle

Die Calbenser Heger-Sporthalle löste ab dem August 1995 die altehrwürdige Sporthalle "Zuckerfabrik" als Spielstätte für die Handballer der TSG Calbe ab

 
 
Quellen:

www.handball-calbe.de

Festschrift 75 Jahre Calbenser Handball

Ergänzungen von Reinhard Hädecke