Soviel schonmal vornweg: Nach zwei ungeschlagenen Jahren im Landespokalwettbewerb verloren die Calbenserinnen das Finalrückspiel in Schkopau mit 25:29. Der erneute Gewinn des HVSA-Landespokals allerdings konnte bereits im Hinspiel nahezu perfekt gemacht werden.
Nun aber alles auf Anfang: Aufgrund des Erreichens der zweiten Runde im DHB-Pokal durch einen 31:20-Heimsieg gegen den MTV Post Eintracht Celle erhielt man im HVSA-Pokal für die erste Runde ein Freilos. Auch in den beiden Folgerunden hatte die TSG Losglück und konnte jeweils in der heimischen Hegersporthalle antreten. Nach dem überzeugenden 36:26 gegen die SG Seehausen und dem knappen aber gleichsam verdienten 26:25-Sieg gegen die Bundesligareserve der Bandits Magdeburg hatte sich der Titelverteidiger bereits in das Halbfinale gespielt.
Die Auslosung ergab ein Auswärtsspiel bei der Mannschaft der TuS 1860 Magdeburg. Wiederum ließ die Falke-Sieben dem Kontrahenten aus der Landeshauptstadt keine Chance und konnte die spielerische Überlegenheit in einen 25:17-Erfolg ummünzen. Der erneute Landespokalfinaleinzug war damit geschafft.
Impressionen vom Halbfinalsieg gegen TuS 1860 Magdeburg
Mit dem MSV Buna Schkopau, der im Halbfinale den späteren Landesmeister und letztjährigen Pokalfinalisten TSV Niederndodeleben ausschaltete, stand der TSG Calbe ein starker Gegner gegenüber. Was sich allerdings im ersten Finalspiel in der prall gefüllten Calbenser Hegersporthalle abspielte lässt sich nur schwer beschreiben. Angetrieben vom begeisterten Publikum spielten sich die Calbenserinnen in einen wahren Handballrausch, gewannen auch in dieser Höhe nicht unverdient mit 31:17 und hatten damit bereits mehr als nur eine Hand am Pokal.
Szenen vom Hinspiel des Landespokalfinals in der Calbenser Hegersporthalle
Auch im aufgrund des Hinspielresultats bereits zur "Formsache" abgestempelten Rückspiel mussten die TSG-Frauen nochmals vollen Einsatz bringen, denn die Mannschaft des MSV Buna Schkopau versuchte nochmals alles, um doch noch den Pokal zu gewinnen. Nach den letzten 60 Pokalspielminuten allerdings konnten die Calbenserinnen mit ihren mitgereisten Fans den Triumph feiern, eben trotz der 25:29-Niederlage.
Siegerfoto vom Landespokaltriumph des Jahres 2010, gleichzeitig die erfolgreiche Titelverteidugung des Vorjahreserfolges